Matratzen für Babys
Bei der Wahl der richtigen Matratze für seinen Sprössling kann man leicht den Überblick verlieren, da eine Vielzahl von Materialien zur Auswahl steht. Gute Matratzen sind atmungsaktiv und bestehen in der Regel aus Vlies, Polyetherschaum, Naturkautschuk-Latex oder Kokosfasern. Letztere sind besonders gegen Allergien zu empfehlen. Außerdem sind sie sehr robust und werden von dem Kind nicht zu schnell durchgelegen. Unbedingt beachten sollte man bei Wahl der richtigen Matratze, dass diese Schadstoff geprüft ist. Deshalb sollte man sich die Testsiegel von “Öko-Test” oder “Stiftung Warentest” ruhig einmal näher zu Gemüte führen. Die Gesundheit des Kindes ist in jedem Fall einem günstigen Preis vorzuziehen.
Für besonders empfindliche Kinder gibt es auch antiallergene Matratzen, welche durch eine spezielle Luftzirkulation dafür sorgen, dass die Anzahl der Keime und Allergene in inneren der Matratze gering bleibt. Auch die Härte der Matratze spielt für den gesunden und erholsamen Schlaf des Babys eine Rolle. Zu weiche Matratzen sind schlecht, da ein Säugling noch eine instabile Wirbelsäule besitzt. Hart wie ein Brett darf sie aber natürlich auch nicht sein. Hier gilt es am besten die goldene Mitte zu finden, also eine Matratze die dem Säugling genügend halt bietet und trotzdem bequem ist. Die Matratze sollte dem Gewicht des Babys nachgeben und ihm so eine angenehme Schlafposition ermöglichen, schließlich schläft der Sprössling in der Anfangszeit bis zu 16 Stunden am Tag.
Auf weiche Kopfkissen sollte man generell verzichten, auch benötigt der Säugling nicht unbedingt eine dicke Decke, da so die Gefahr des plötzlichen Kindstods erhöht wird. Es ist also vollkommen ausreichend, wenn das Baby nur im Strampler in Rückenlage auf der Matratze liegt. Ist die Matratze perfekt, so merkt man das auch an der Zufriedenheit des Babys. Es wird dann in den Nächten nicht mehr so viel Herumschreien und sie werden im Allgemeinen erholsamer.
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