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Motorikspielzeug

Baby’s Entwicklung mit Motorikspielzeug fördern

Babys haben viel zu lernen. Zuerst beginnen sie, ihre Umgebung wahrzunehmen, erkennen Stimmen, Gesichter, Gerüche und Farben. Wenn das Baby aber einige Monate alt ist, verlangt es nach mehr Bewegung. Genau genommen beginnt die motorische Entwicklung schon vom ersten Lebenstag an, denn sie beginnt im Kopf und schreitet dann weiter voran bis zu den Füßen. Auch die erste Mimik stellt bereits eine feinmotorische Entwicklung dar. Schließlich beherrscht das Baby immer mehr Muskeln, kann seinen Kopf alleine aufrecht halten, kann sitzen und beginnt irgendwann zu krabbeln. Noch bevor das Baby laufen lernt, verläuft bereits die motorische Entwicklung der Arme und Hände und von diesem Zeitpunkt an kann die motorische Entwicklung durch Motorikspielzeug gefördert werden.

Es sind insbesondere die feinmotorischen Fähigkeiten, die ein Säugling aufgrund der natürlichen Reihenfolge der Entwicklung der Muskulatur im Körper zuerst zeigt. Das erste Motorikspielzeug sind die eigenen Händchen, aber auch die Finger der Eltern. Das Kind beginnt, nach Gegenständen zu greifen und sie zu ertasten. Kleine Spielzeuge müssen noch nicht beweglich sein. Richtiges Motorikspielzeug, das aus Holz und Kunststoff vielfältig angeboten wird, können Kleinkinder erst ab einem Alter von einem Jahr sinnvoll verwenden. Das bekannteste und älteste Motorikspielzeug sind Bauklötze in jeder Form. Das Kind lernt, wie es die Bauklötze auftürmen kann, ohne dass der Stapel zu schnell umfällt. Es beherrscht dadurch seine Muskulatur, arbeitet vorsichtig und konzentriert. All das sind Fähigkeiten, die mit Motorikspielzeug ausgeprägt und gefördert werden können.

Die Bauklötze erfahren eine Verfeinerung durch Steckspielzeug. Beim Spiel lernt das Kind verschiedene Formen, Farben und Größen zu unterscheiden, so dass aus unterschiedlich großen Holzscheiben Figuren sinnvoll zusammengesteckt werden können. Sehr vielseitig ist ein Spielcenter aus einem Würfel, der zu allen Seiten unterschiedliche Spielmöglichkeiten bietet. Meistens ist eine Seite mit beweglichen Zahlen und Buchstaben versehen, so dass Kleinkinder ab einem Alter von drei Jahren schon diese Zeichen erkennen können. Auf der Motorikschleife, die sich auf dem Spielcenter befindet, müssen Kleinkinder ihre feinmotorischen Fähigkeiten einsetzen, um kleine Figuren über verschlungene Metallstäbe zu führen.

Lernen Kleinkinder das Laufen, so lieben sie Motorikspielzeug, das sie an einem Band hinter sich herziehen können. Nicht zuletzt ist die gute alte Holzeisenbahn eines der beliebtesten Motorikspielzeuge, da Schienen unterschiedlich miteinander verbunden und Züge mit verschiedenen Waggons darauf bewegt werden. Erste Musikinstrumente aus Holz schulen Feingefühl und Gehör.