Stapelspiele fördern die Entwicklung
In den ersten zwölf Monaten des Lebens entwickelt sich das Baby sehr schnell. Doch die Entwicklung kann zusätzlich noch unterstützt werden. Mit verschiedenen Spielen kann man die Reize des Kindes stimulieren. Das betrifft aber nicht nur das Sehen und das Fühlen. Auch Hören und Schmecken gehört dazu.
Ist das Kind dann größer kann man sich schon an bestimmte Spiele herantasten, die auch die Motorik des Kindes fördern. Dazu gehören dann zum Beispiel Stapelspiele. Dabei handelt es sich meist um Holzspielzeuge, die ganz einfach gestaltet sind. Trotzdem kann ein Stapelspiel ganz unterschiedliche Formen haben. Und natürlich die Farben sind dabei auch von Bedeutung. Sie sprechen schließlich die optischen Reize des Kindes an.
Ein Stapelspiel besteht in der Regel aus Klötzen oder Stäben, die aus Holz gefertigt sind. Diese gilt es dann so hoch wie möglich aufeinander zu stapeln. Dabei werden nicht nur die Motorik und die Hand-Augen-Koordination geschult. Auch die Konzentration des Kindes wird geschult. Schließlich muss man sich schon sehr auf das Stapelspiel konzentrieren, um die Hölzer oder Klötzchen übereinander stapeln zu können, sodass diese dann auch liegen bleiben.
Für kleinere Kinder eignet sich jedoch eher ein Stapelspiel, das aus mehreren größeren Klötzen besteht. Sie haben noch nicht das nötige Geschick, dünne Stäbe übereinander zu legen. Auch die ruhige Hand fehlt den Kleineren oftmals. Aus diesem Grund kann man mit einem leichten Stapelspiel das Training beginnen. Später, wenn die Kinder dann schon etwas geübter und ruhiger sind, kann man auch mit komplizierteren Stapelspielen beginnen.
Beim Spielen mit einem Stapelspiel sollte man jedoch als Eltern immer anwesend sein. Zwar sind die Holzklötzchen zu groß zum Verschlucken. Doch trotzdem könnten sich die Kinder mit dem Spielzeug verletzen. Denn besonders die kleineren Kinder sind eher unachtsam bei dem, was sie gerade in den Händen halten.
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